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Klimaschutz Celle

Was bedeutet Klimaschutz?

Klimaschutz ist vor allem gerichtet auf die Vermeidung oder Verminderung der Anreicherung sogenannter "Treibhausgase" in der Erdatmosphäre; im Wesentlichen geht es dabei in Deutschland um Kohlendioxid (CO2), das insbesondere bei der Nutzung von "fossilen" Brennstoffen wie Kohle, Heizöl, Treibstoffen, Erdgas entsteht und mit den Verbrennungsabgasen in die Umwelt freigesetzt wird.
Da diese Prozesse auf die Gewinnung von Wärme- und / oder elektrischer Energie abzielen, müssen Maßnahmen des Klimaschutzes sich vorrangig mit Fragen der Energiegewinnung und des sparsamen Einsatzes von Energie befassen.

Breiten Raum nehmen derzeit der Ausbau "regenerativer" Energien (Windkraft, Photovoltaik, Solar- und Geothermie, nachwachsende Rohstoffe), die "Kraft-Wärme-Koppelung" mit Aufbau von Nahwärmenetzen, die verbesserte Wärmedämmung von Gebäuden und die Elektromobilität ein.
Dies sind auch Themenfelder des städtischen "Klimaschutzkonzeptes", für dessen Erarbeitung im Rahmen einer Auftaktveranstaltung am 18.03.2011 der Grundstein gelegt und das nach Beteiligung zahlreicher Gremien und Institutionen am 12.07.2012 vom Rat der Stadt Celle beschlossen wurde.


Das bisherige Klimaschutzkonzept aus dem Jahr 2012, wurde mit einem externen Fachplanungsbüro in den Jahren 2022 bis 2024 evaluiert und im Dezember 2024 durch den Rat der Stadt Celle beschlossen. Neben einer Evaluierung der beschlossenen Maßnahmen aus dem Jahr 2012 auf Ihre Wirksamkeit zur Erreichung des Ziel der Treibhausgasneutralität wurde die Anpassung an die lokalen Folgen des Klimawandels mit der erstmaligen Verabschiedung von Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung  berücksichtigt.

Sie können das evaluierte Klimaschutzkonzept inklusive des Energie- und Treibhausgasberichts für das Celler Stadtgebiet sowie den geplanten Maßnahmen zur Erreichung der Treibhausgasneutralität unter dem nachfolgenden Link aufrufen:

Das evaluierte Klimaschutzkonzept der Stadt Celle 2024

70 Seiten stark mit einer ausführlich beschriebenen Methodik zur Berechnung des Energiebedarfs und den daraus resultierenden Treibhausgasemissionen. Das ist eine ganze Menge Material, das sich nicht auf die Schnelle durcharbeiten lässt. Damit auch die Bürgerinnen und Bürger davon profitieren und Themen, die sie interessieren, leichter ausmachen können, hat die Stadtverwaltung ein sogenanntes Dashboard erstellt. Dashboard lässt sich am einfachsten mit „Armaturenbrett“ übersetzen und meint ein System, bei dem sich Daten und Fakten einfach und übersichtlich darstellen lassen.

Das Dashboard können sie seit dem 01. Juli 2025 an dieser Stelle finden:

Das Dashboard im Klimaschutz der Stadt Celle


Unter Einsatz finanzieller Mittel des "Klimaschutzfonds" werden u.a. Projekte der energetischen Stadtsanierung und der energetisch optimierten Abwasserreinigung vorangetrieben, daneben vielfältige Privatmaßnahmen des baulichen Wärmeschutzes und der alternativen Energiegewinnung bezuschusst.

Der Klimaschutzfonds wird seit dem Jahr 2012 unterstützt durch die Partner des Klimaschutzes der SVO&CUN.

Was bedeutet Klimafolgenanpassung?

Die Auswirkungen des Klimawandels sind auch in Deutschland und lokal in der Stadt Celle spürbar. Extreme Wetterereignisse wie Starkegen, ausgedehnte Hitze- und Dürreperioden haben in der Intensität und Anzahl zugenommen.

Die Stadt Celle ergreift daher frühzeitig gezielte Maßnahmen zur Anpassung an die lokalen Folgen des Klimawandels. Hierzu zählen größere und kleinere Entsiegelungsmaßnahmen sowie die Anlegung von begleitendem Straßengrrün nach dem "Schwammstadtprinzip".

Als weiteres Informationsangebot für alle Celler Bürgerinnen und Bürger wurde in Kooperation der Fachdienste Tiefbau und Klimaschutz mit der Stadtentwässerung Celle eine Starkregenhinweiskarte erstellt und veröffentlicht.

Sie finden die Starkregenhinweiskarte  auf dem Geoprtal der Stadt Celle in der Kachel “Umwelt" oder auf der Homepage der Stadtentwässerung Celle.


Die Stadt Celle hat erfolgreich einen Förderantrag zur erstmaligen Implementierung eines Klimafolgenanpassungsmanagements in der Verwaltung gestellt. 

In dem bewilligten Förerzeitraum vom 01.10.2026 bis einschließlich 30.09.2028 wird unter dem Förderkennzeichen 67DAAN2381 mit dem Projekttitel "ANK-DAS-A.1: Erstellung eines Konzepts zur nachhaltigen Klimaanpassung und für natürlichen Klimaschutz für die Stadt Celle" in Kooperation mit dem Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie der Zukunft-Umwelt-Gesellschaft (ZUG) gGMbH ein Konzept mit Maßnahmen für den Bereich der lokalen Klimafolgenanpassung im Celler Stadtgebiet erarbeitet.

Innerhalb der Projektlaufzeit wird die Erarbeitung eines Konzepts mit Bestandteilen zur nachhaltigen Klimaanpassung und für Natürlichen Klimaschutz sowie der Stärkung der Biodiversität im Rahmen eines nachhaltigen Anpassungsmanagements für die Stadt Celle durchgeführt. Zur Erarbeitung des Konzepts wird die Beschäftigung einer Klimaanpassungsmanagerin - Für mehr Nachhaltigkeit und Natürlichen Klimaschutz für die Dauer von zwei Jahren gefördert.

Weitergehende Informationen rund um die Klimafolgenanpassung finden Sie unter dem externen Link des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN):

Externer Link des BMUKN.

Zusätzliche Informationen zu dem Förderprogramm des Bundes können Sie unter dem externen Link der Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH abrufen:

Förderprogramm ANK.